Bericht und Bild:
Rolf Rombach

Wiederbesetzung der Diakonstelle

Nach eineinhalbjähriger Vakanz wird die Diakon-Stelle der evangelischen Kirchengemeinde jetzt wieder besetzt. Dies teilte sichtlich erfreut Pfarrer Christoph Glimpel am Sonntag im Gottesdienst der Gemeinde mit. Auch in der Gemeinde löste diese Nachricht große Freude aus. Als Nachfolgerin von Diakon Klaus Nagel wurde Diakonin Susanne Spindler berufen. Sie wird  am Sonntag, 15. April, im Gottesdienst durch Dekan Frank Wellhöner der Gemeinde vorgestellt und in ihr Amt eingeführt. Der Amtsantritt ist dann am 22. April. Der Ober-kirchenrat hatte nach zweimaliger Ausschreibung Susanne Spindler vorgeschlagen. Der Kirchengemeinderat, dem sie sich in einem Gespräch vorgestellt hatte, stimmte einmütig  ihrer Berufung nach Schiltach zu. Neben vielfältiger Gemeindearbeit wird sicherlich die Jugendarbeit einer ihrer Schwerpunkte sein. Ihr Dienst erstreckt sich auch auf Schenkenzell. Sie wird den Pfarrer in vielen Belangen in dem großen und vielgestaltigen Kirchspiel Schiltach/Schenkenzell unterstützen. Sie freut sich auf ihre Arbeit. Susanne Spindler stammt aus Plauen und hat in Freiburg studiert. Christoph Glimpel sagte all denjenigen Dank, die im Ehrenamt mitgeholfen hatten, die Vakanzzeit zu tragen.

Der Gottesdienst am Sonntag wurde zu einem großen Teil von den Konfirmanden gestaltet, „die sich jetzt bereits auf der Zielgeraden hin zum Konfirmationstag befinden“, wie Pfarrer Glimpel meinte. In einem „Anspiel“ inszenierten  Mareike Götz, Laura Maier und Alena Springer ein Gespräch über Gott und den Glauben zu nächtlicher Stunde während der Konfirmandenfreizeit. Ihr Gespräch entwickelte sich dabei so spannend, dass das Ende in die Zeit weit nach Mitternacht hinein geriet. Selbst durch die Ruhe-Appelle ihrer Betreuer und sogar des Pfarrers ließen sie sich lange Zeit nicht zur Ruhe bewegen. Im Mittelpunkt stand die Frage: „Wie ruft mich Gott?“. Und sie erhielten von einem der Betreuer zur Antwort, dass Gott in vielfältiger Art rufen kann, beispielsweise durch einen Konfirmandenspruch, durch ein Lied, durch das Lesen in der Bibel, durch die Schöpfung, durch Menschen, die einem einen Rat geben oder Mut zusprechen und noch durch vieles mehr. Keiner müsse perfekt sein, um von Gott gerufen zu werden. Pfarrer Glimpel ergänzte und vertiefte in seiner Predigt das „Anspiel“. Wichtiger Part war für ihn das Vertrauen zu Jesus. Eingebunden in das Szenenspiel waren dazu passende Lieder.

Die Konfirmanden hatten zu Beginn an den Eingangstüren die Begrüßung der Gottesdienstbesucher übernommen und wirkten bei den Fürbitte-Gebeten, der Bibellesung und der Kollekte mit. Weitere Mitwirkende waren Gerhard Bühler, der Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Elmar Schreiber mit Gesang und Gitarre sowie Kantor Detlev Zeller an der Orgel. Mit aufgenommen in den Gottesdienst waren eine Taufe und das Gedenken an einen Verstorbenen.

Konfirmation ist in Schiltach am 6. Mai, in Schenkenzell am 29. April. In Schiltach werden konfirmiert Chiara Ege, Madeleine Fleckenstein, Sabine Frizler, Mareike Götz, Meike Harter, Jelena Holzschuh, Jennifer Kuhn, Laura Maier, Raphaela Müller, Jasmin Pflüger, Alexandra Schlegel, Sarah Schuler, Alena Springer, Julia Weißer, Ria Zagar, Christian Dietz, Nico Drewniok, Matthias Götz, Lars Moosmann und Hannes Schmalz. Konfirmanden in Schenkenzell sind Tobias Baumgartner und Patricia Köhler.

Konfirmandinnen beim Anspiel
Mareike Götz (links), Laura Maier (rechts) und Alena Springer (unten).