weltgebetstag

Motiv 2009 aus Papua-Neuguinea

Termine Weltgebetstag:

09.02.2009
Einladung zum Vorbereitungstreffen

11.02.2009
Frauenfrühstück, 9.00 Uhr

18.02.2009
Abendfrauenkreis, 19.30 Uhr

19.02.2009 Nachmittagsfrauenkreis,
14.30 Uhr

09.03.2009
Bericht über den WGT 2009


Weltgebetstag am 06.03.2009

Zum Weltgebetstag am 6. März 2009 aus Papua-Neuguinea Viele sind wir, doch eins in Christus"

Wenn wir bei uns in Deutschland mit den Weltgebetstags-ottesdiensten beginnen, ist in Papua-Neuguinea (PNG) schon alles vorbei. Die große Insel und die rund 600 kleineren, die den Staat PNG ausmachen, liegen für uns „am anderen Ende der Welt“, neun Stunden uns voraus.

„Kommt mit uns in das Land der Überraschungen“,
laden die Verfasserinnen ein: Dicht am Äquator gelegen,
hat das Land keine Jahreszeiten, ist meist tropisch heiß
und dennoch liegt Schnee auf den hohen Gebirgen,
besonders auf dem Mount Wilhelm (4509 m). Der Name stammt aus der Zeit, als Nordneuguinea bis 1914 deutsche Kolonie war und dort Kaffeeplantagen angelegt und Kokospalmen gepflanzt wurden. Überraschend ist auch, dass man erst vor rund 30 Jahren beim Überfliegen des zerklüfteten Hochlandes menschliche Besiedelung im Regenwald entdeckt hat. Als inzwischen „Parlamentarische Monarchie“ –
Königin ist Elizabeth II. von England – macht PNG eine rasante Entwicklung ins 21.Jahrhundert durch. Vom Grabstock zum Handy, von der Subsistenzwirtschaft im Urwalddorf in den knappen Arbeitsmarkt der modernen Hauptstadt Port Moresby, vom Geister- und Zauberglauben in eine globale Welt mit ihrer Fülle verschiedener „Glaubenswahrheiten“.
Die christlichen Kirchen (60- 96% der ca. 6,3 Mio. EinwohnerInnen verstehen sich als ChristInnen) stehen vor großen Herausforderungen.

In der Vielfalt menschlicher Möglichkeiten suchen sie einen Weg zum einigenden Glauben an Christus, wollen ermutigen, alle Begabungen und Fähigkeiten einzusetzen zum Wohl der Menschen und zum Aufbau der Gemeinden.

"Viele sind wir, doch eins in Christus". Fast beschwörend können die Weltgebetstagsfrauen das Motto ihres Gottesdienstes sagen und beten. Ihr Land, in dem außer der Amtssprache Englisch und „Tok Pisin“, dem Pidgin Englisch, mehr als 800 Sprachen von ebenso vielen Ethnien
gesprochen werden braucht in seiner Vielfalt den einigendenGlauben an Christus. Darum wählten sie aus dem Römerbrief den Text von dem einen Leib der Gemeinde, in dem alle untrennbar zueinander gehören,
weil Gott es so will. Und doch bleibt der Friede untereinander ein immer gefährdetes, zerbrechliches Gut. Mit Mut, Phantasie und Zähigkeit versuchen Frauen in PNG, für Frieden zu arbeiten. In ihren Familien, zwischen Clans und Stämmen und bis in die Politik hinein. Mit Erfolg retten sie Leben. Wie damals in Ägypten drei Frauen miteinander den kleinen Mose aus dem Nil erretten. Mit dieser Geschichte wollen sie mit uns und aller Welt Gottesdienst feiern.

Unser Gottesdienst für die Evangelischen Kirchengemeinden Schiltach und Schenkenzell und für die Seelsorgeeinheit „Kloster Wittichen“findet statt am
Freitag, 06. März 2009 um 19.30 Uhr
in der katholischen Kirche in Schiltach.
Anschließend gemütlich ökumenisches Feiern im Pater-Huber-Saal.