Chorleitung

Chorleiterinnen:
Mareike Götz und
Emma Schuffenhauer

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Gospel- und Kinderprojektchor



Ferien-Kinderchor (7 Wochen MIT)

Kinderchor

Ein Kinderchorprojekt eröffnete die diesjährige Aktion „7 Wochen MIT“ der Kirchengemeinde Schiltach-Schenkenzell. Talente, Begabungen und Begeisterung wecken und dabei gemeinsam mit anderen die Fastenzeit als Gewinn wahrnehmen – das ist der Kern dieser jährlichen Aktion.

Genau das fasst auch diesen Ferien-Kinderchor zusammen.
In drei aufeinanderfolgenden Proben, beginnend am Aschermittwoch, erlernten und sangen 16 Kinder mit Emma Schuffenhauer fünf fröhliche und gleichzeitig inhaltlich tiefgehende Kinderlieder.
Im Taufgedenkgottesdienst am Sonntag, 18.02.24, mit Prädikant Gerhard Bühler wurden sie zur Aufführung gebracht. Durch Bewegungsliedern, Lieder zum Mitsingen und die Begeisterung der jungen Sänger*innen sprang der Funke von den Kindern auf die Gemeinde über.
Nach dem gemeinsamen Beginn wechselten alle Kinder in den Nebenraum zum Kindergottesdienst. Den Abschluss des Gottesdienstes feierten wieder alle gemeinsam und die Kinder sangen ihre selbst-getextete Botschaft:
„So wie Spätzle ohne Soße, so wie Vesper ohne Dose (…) So wie Fußball ohne Tor, so wie Kinder ohne Chor – so bin ich, Jesus ohne dich!“




Krippenspielmusical „tierische Weihnacht“ 2023

Weihnachtsmusical

Knapp 40 Kinder erzählten, spielten und sangen die Weihnachtsgeschichte im Familiengottesdienst an Heiligabend aus einer ganz anderen Perspektive. Im Krippenspiel „tierische Weihnacht“, das in der  Stadtkirche uraufgeführt wurde, waren nicht Maria und Josef die begehrten Sprechrollen, sondern Ochse, Maus, Esel, Schafe und all die anderen Tiere, die in der Bibel zwar kaum oder gar nicht erwähnt sind, die es in Bethlehem jedoch in jedem Fall gegeben haben muss.

Weihnachtsmusical

Für Lacher sorgten die energiegeladene und neugierige Maus, die einen extremen charakterlichen Gegenpol zum gemütlichen, verfressenen und etwas engstirnigen Ochsen bildete und sich auch von seiner üblen Laune nie abwimmeln ließ. Schlussendlich ist es das neugeborene Jesuskind, das bei all den gegensätzlichen Charakteren Verständnis für die Stärken und Schwächen der anderen weckt:

„Der Friede vom Kind strahlt einfach so auf uns ab. Ganz still und leise. Man muss nichts dafür tun,“ muss selbst der Ochse am Ende feststellen.

Das Prophetenwort „Wolf und Lamm sollen beieinander weiden; der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind“ griff Diakonin Gabi Schmidt-Geiger aus Offenburg auf und schlug so in ihrer Kurzansprache die Brücke zur Weihnachtsgeschichte ebenfalls von einer neuen Seite.

Nach dem letztjährigen Krippenspiel „Lukas“ hatte Mareike Götz auch dieses Stück selbst geschrieben und Emma Schuffenhauer passende Kinderchorstücke dazu komponiert.

Den fröhlich-kraftvollen Kindergesang unterstützte die Band mit Schlagzeug, Klavier, Gitarren, Flöte und Trompete.

Ungewöhnlich war nicht nur die Perspektive, aus der die Geschichte von Jesu Geburt erzählt wurde, sondern auch die Probenarbeit im Vorfeld:

Kurz vor Weihnachten ist es oft so, dass die Eltern froh um jede Minute zum Vorbereiten sind, während die Kinder sich wünschen, dass die Zeit doppelt so schnell vergeht, bis es endlich Heiligabend ist. Daher fand im Martin-Luther-Haus am 22.12. und 23.12.23 eine Mini-Weihnachtsfreizeit statt, bei der neben konzentrierten und witzigen Proben auch Lagerfeuer, Bastelaktionen, ein weihnachtlicher Spaziergang und actionreiche Spiele im Vordergrund standen. Das erfahrene Küchenteam der "Freizeit ohne Koffer" sorgte dafür, dass sich alle fleißigen Krippenspieler mit abwechslungsreichem Essen stärken konnten. Für die Kinder und die Mitarbeitende war das ein unglaublich begeisterndes Wochenende, das alle sehr genossen - trotz oder gerade weil Weihnachten so kurz vor der Tür stand.


Familiengottesdienst

Gut besuchter Familiengottesdienst mit dem Weihnachtskrippenmusical.





Welch ein Osterjubel ...

... Kinderchorprojekt beim Familiengottesdienst am 09.04.2023


Kinderprojektchor

Die Auferstehungsfreude fand im Familiengottesdienst in der Stadtkirche in Schiltach auf zwei gänzlich unterschiedliche, aber gleichermaßen passende musikalische Arten ihren Ausdruck:

Gerahmt und musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von den Bläserklängen des Posaunenchors, der die Osterfreude durch festliche Stücke klangvoll hörbar macht.

Der Kinderprojektchor im Rahmen von „7 Wochen MIT“ unter der Leitung von Emma Schuffenhauer führte zum ersten Mal das Buch „Alles wird gut“ von Lysa TerKeust als musikalisches Theaterstück auf. Es ist die Geschichte einer eigenartigen und zugleich ausgesprochen tiefen Freundschaft zwischen einem Fuchs und einem Samenkorn. Diese wurde von den Kindern im Alter von 5 bis 10 Jahren auf berührende Weise szenisch umgesetzt und begeisterte durch Lieder mit Ohrwurm-Potential. Diakonin Susanne Bühler schlug in ihrem Gespräch mit „Freddy“ die Brücke zu Ostern: „Alles wird gut“ ist kein billiger Trost – so wie das Samenkorn nicht für immer in der Erde bleibt, bleibt auch Jesus nicht im Grab. Wir dürfen darauf vertrauen, dass es mit Gott immer weiter geht.

Weiter geht es auch mit dem Kinderchorprojekt: Wer am Sonntag nicht dabei sein konnte, oder die Geschichte noch einmal sehen möchte ist herzlichen eingeladen, am 30.04.2023 um 11 Uhr in die Vogtsbauernhöfe zur Veranstaltung „Kleines Senfkorn Hoffnung – Vom Säen, Wachsen und Vertrauen“ mit Museumspfarrer Hans-Michael Uhl zu kommen.




Gospelprojektchor

Gospelprojektchor am Palmsonntag 02.04.2023

Schwungvoll eröffnete der Gospelprojektchor den Gottesdienst am Palmsonntag in der Evangelischen Stadtkirche in Schiltach mit dem Gospel „Ev’ry time I feel the spirit“. Nach einem Abendgottesdienst in Kirnbach war dies der zweite Auftritt des Projektchores unter der Leitung von Mareike Götz und Emma Schuffenhauer, der im Rahmen von „7 Wochen MIT“ veranstaltet wurde. Gesungen wurden Arrangements von Bezirkskantor KMD Traugott Fünfgeld. Musikalisch begleitet wurde der Chor von Emma Schuffenhauer (Klavier) und Holger Thoma (Schlagzeug).

Der Begriff „Zeitenwende“ zog sich durch die Predigt von Dekanin i.R. Dr. Marlene Schwöbel-Hug – ein Begriff, der uns ganz aktuell aus dem Mund unseres Bundeskanzlers bekannt ist. Gerade der Palmsonntag, mit dem die Karwoche beginnt, markiert einen solchen Wendepunkt: „Welche Richtung nehmen wir? Gehen wir auf Hoffnung zu oder sorgen wir uns vor dem Sieg des Karfreitags?“ Der Gospel „On my journey home“ fügte sich in diese Ansprache ein. Mit der Aussicht auf Ostern nach dem Karfreitag, können wir in allem Schweren ein winziges Licht sehen, so Schwöbel-Hug.

Aus dieser Perspektive heraus gilt uns auch die Aufforderung „Be a blessing“ wie sie der mehrstimmig und im Kanon gesungene Gospel ausdrückte, den der Chor auf berührende Weise sang.

In den Dankesworten einer Chorsängerin wurde deutlich, was diesen Gospelprojektchor so besonders macht: Jeder kann sich in diesem Chor wohlfühlen, da es vor allem darum geht, mit Freude zu singen, in den Pausen den Austauscht mit anderen zu genießen und nach jeder Probe voller Energie nach Hause zu gehen. Mit nur vier Proben ist aus einer in jeglicher Hinsicht durchmischten Gruppe aus gut 30 begeisterten Sänger*innen aus ganz unterschiedlichen Gemeinden ein Chor geworden, der sich als große Gemeinschaft versteht.

Nach einem rhythmischen und sich harmonisch steigernden „Amen“ und mit dem Ohrwurm des Stücks „This little light of mine“ gingen die Gottesdienstbesucher in den sonnigen Sonntagnachmittag.





Töne und Texte im Advent 2022

Gemeinschaft, Musik, gute Geschichten, Plätzchen, Tee, Freude, Besinnlichkeit, Vielfalt - das zeichnet für die meisten Menschen Advent aus und genau so lässt sich auch das Adventskonzert "Töne und Texte im Advent" zusammenfassend beschreiben.

Gospelchor, Kinderchor, Posaunenchor, Flötenkreis und die Bäänd bildeten, ergänzt mit adventlichen und besinnlichen Texten, einen hörbaren Ruhepol am Vorabend des zweiten Advents. Das musikalische Hörerlebnis reicht von alten Stücken wie z.B. der Weihnachtspastorale von Antonio Vivaldi über Gospels bis hin zu Liedern aus dem Krippenspielmusical, das dieses Jahr erstmals aufgeführt wird.

Zu Beginn zogen die beiden Chöre mit Kerzen zu "Jubilate Deo" in die dämmrige Kirche ein. Die Texte erzählten von einem Schäfchen mit Sprachfehler, einem spontanen Besuch von Jesus in der Küche und appellierten, nicht nur das zu glauben, was angenehm erscheint.

Alle Beiträge mündeten in das Adventslied "Macht hoch die Tür" in dem sich der moderne Rhythmus der Bäänd, feierliche Posaunenklänge, Orgel, Gemeindegesang, Kinder- und Gospelchor vereinten und so diesen adventlichen Abend klangvoll beschlossen.

Töne und Texte