Monatssprüche

    <b style="font-size: 16px;">Text zum Kopieren:</b> <br><br>Jahreslosung 2021Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!Lukas 6,36Foto: Lotz

    Monatssprüche 2021 mit Auslegungen von Diakonin Susanne Bühler
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    Monatssprüche 2022



    Monatsspruch Januar 2022

    Osterhasen

    Wenige Tage nachdem die Heiligen drei Könige das Jesuskind im Stall von Bethlehem gefunden haben, stehen schon die Osterhasen in den Regalen. Wenige Tage nachdem die eine Suchaktion abgeschlossen ist, rückt bereits die Nächste in den Blick: Die Eiersuche und die Suche nach dem auferstandenen Herrn an Ostern: „Ich weiß, ihr sucht Jesus, der gekreuzigt wurde. Er ist nicht hier, er ist von den Toten auferstanden.“ (Mt 28,5-6).

    Eigentlich finde ich es befremdlich, dass es jetzt schon Osterhasen zu kaufen gibt. Doch in gewisser Weise stimmt es auch. Ist doch das Suchen nicht auf Weihnachten und Ostern beschränkt – die Suche nach Sinn und Orientierung, nach Hoffnung und Licht. Die Suche nach Jesus, dem Mensch-gewordenen Gott und  auferstandenen Herrn.

    Auch im ersten Dialog, den Jesus im Johannesevangelium mit den Menschen führt, geht es ums Suchen. Jesus wendet sich den Menschen zu und fragt sie: „Was sucht ihr?“ (Joh. 1,38) Er nimmt ihren suchenden Blick und ihre Sehnsucht wahr. Die Menschen antworten mit einer Gegenfrage: „Meister, wo ist dein Zuhause?“ Sie sind offensichtlich auf der Suche nach Heimat, nach Geborgenheit, nach Beständigkeit und Sicherheit, auf der Suche nach dem verheißenen Messias. Darauf antwortet Jesus herzlich und einladend mit unserem Monatsspruch für Januar: „Kommt und seht.“ (Joh. 1,39). Jesus lässt die Suche der Menschen nicht ins Leere laufen. Er lässt sich finden. Er geht voraus und zeigt den Menschen, wo sie Heimat und Ruhe finden können, wo ihre Sehnsucht gestillt werden kann, wo Hoffnung und Frieden sind.

    Ich werde in den nächsten Wochen sicher noch keine Osterhasen kaufen, aber ich will mich von ihnen daran erinnern lassen, dass (nur) der der sucht, auch finden wird: Licht und Hoffnung. Ein Stück Himmel auf Erden. Jesus.

    Ihre Diakonin Susanne Bühler




    Jahreslosung 2022

    Jahreslosung

    Liebe Gemeinde,
    eine geöffnete Tür und ein weites Herz. Ausgebreitete Arme, die herzlich empfangen. Ein freundliches „Schön, dass du da bist. Ich freue mich, dich zu sehen.“
    So begegnet Jesus den Menschen. Er lebt und sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh. 6,37)
    Ohne Wenn und Aber. Bedingungslos. So lässt Jesus die Kinder zu sich kommen. So begegnet er Zachäus, Petrus, der Ehebrecherin, allen Menschen. Auch wenn er nicht alles gut findet, was die Personen tun, sagen, denken. Trotzdem gilt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

    Dieser Vers steht als Jahreslosung über 2022. Er lässt aufatmen und wirkt einladend. Er erinnert an die Taufe und an Gottes bedingungsloses JA: „Du bist angenommen, so wie du bist, mit all deinen liebenswerten und deinen dunklen Seiten. Du darfst kommen. Immer.“

    Diese Haltung Jesu – „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“ – soll uns durch das Jahr 2022 begleiten und uns ermutigen. Sie wirbt für Offenheit und Herzlichkeit: „Nehmt einander wahr und an, unabhängig von individuellen Ansichten, Einstellungen und Interessen. Begegnet einander herzlich, als von Gott geliebte Geschöpfe.

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein segensreiches, freundliches Jahr 2022.

    Ihre Diakonin Susanne Bühler