Schenkenzeller Kirche

Kontakt

  • Ursula Hauer
    Tel. 07836 / 2331

Kunst in der Schenkenzeller Kirche


Offene Kirche Schenkenzell

Von Mai bis Oktober wird an jedem ersten Dienstag des Monats in der Schenkenzeller Kirche die Möglichkeit zu Begegnung, Gespräch und nach Wunsch zu einem Reisesegen sein.
Jeweils von 15 bis 17 Uhr wird Frau Waltraud Schönherr, Gemeindepädagogin i. R. da sein.

Herzlich willkommen!

Während der Sommerzeit (bis zur Uhrumstellung im Oktober) ist die Kirche täglich von 9 bis 18 Uhr zur stillen Einkehr geöffnet.

Ort: Kirchstraße 2 in 77773 Schenkenzell



SCHENKENZELL – UNSERE OFFENE KIRCHE

Ab Ostern wird die evangelische Kirche in Schenkenzell tagsüber geöffnet sein. Im Vorfeld hat sich ein Unterstützerkreis gebildet, dessen Mitglieder viele emotionale Momente mit dieser Kirche verbinden. Dieser Kreis macht sich Gedanken zur Belebung und Erhaltung dieses Gebäudes; Anlass ist, dass es für Baumaßnahmen keine Zuschüsse der badischen Landeskirche mehr gibt.

Der eigentliche Grund des Öffnens aber ist, dass das Gebäude für die Bevölkerung zugänglich gemacht werden soll, dass es noch besser erzählen kann von der Hoffnung auf Christus; dass Menschen hier zur Ruhe kommen und Gott entdecken und manchen Impuls für ihren Alltag finden können.

In der Sommerzeit, d. h. vom Anfang bis zum Ende der Zeitumstellung, wird die Kirche täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein. Wir freuen uns, dass sich Menschen gefunden haben, Evangelische und Katholische, die sich um das Auf- und Abschließen kümmern - herzlichen Dank dafür!

So hat jede/r die Möglichkeit, das Gebäude in den Sommermonaten während des Tages zu betreten und je nach Stimmung mit ihr in Verbindung zu kommen. Dazu werden ein Gästebuch für Eintragungen und auch einige Schriften zu verschiedenen Lebens- und Glaubensthemen dienen.

Viele von uns mögen sich von der Amtskirche entfernt haben und haben dennoch ein individuelles Interesse am Glauben. Diesem spontanen oder auch fortgesetzten Interesse möchten wir einen Ort anbieten und erhalten, der diese Verbindung zum Glauben herstellen kann. Deshalb kommen Sie und nehmen diesen wunderbaren Ort persönlich wahr und lassen Sie sich von der Einmaligkeit der evangelischen Kirche in Schenkenzell anstecken.

Junge, Alte, Arme, Reiche, "einfache" Gemeindemitglieder und auch Pfarrerinnen und Pfarrer konnten sich schon von dem besonderen Ambiente in dieser Kirche überzeugen. Daher gilt Ihnen allen diese Einladung zu der Begegnung in diesem besonderen Raum.

Weitere Angebote sind in Vorbereitung. Wenn Sie eine Idee dazu haben, sind Sie gerne dazu eingeladen Kontakt mit uns aufzunehmen.

Der Unterstützerkreis





Sgraffito des Künstlers Herbert Lentz (1919-1985)

Warum ist der Christus nicht in der Mitte?

Sgraffito-Ausschnitt

In der Kirche in Schenkenzell gibt es ein Wandbild, das den Gottesdienstbesuchern beim Hinausgehen auffallen könnte. Auf der rückwärtigen Wand des Kirchenschiffs hat der Künstler Herbert Lentz (1919-1985) ein sogenanntes Sgraffito gestaltet, das am Sonntag, 12.08.2018 im Gottesdienst näher betrachtet wurde.

Text und Bilder zum Wandbild von Herbert Lentz, gesammelt von Ursula Hauer und Pfarrer Herbert Kumpf hier im PDF-Format

Sgraffito

Pfarrer und Schuldekan Herbert Kumpf sagte zur Gestaltung des Gottesdienstes: "Es gibt keine festgelegte Deutung. So können wir für uns entdecken, was uns berührt und Neues eröffnet.“

Schon eine ganze Weile hat Kirchengemeinderätin und Kirchendienerin Ursula Hauer versucht, etwas über die Entstehung des Wandbilds und den Werdegang des Künstlers Lentz aus Triberg in Erfahrung zu bringen. Sogar mit der Witwe von Lentz konnte sie telefonieren, aber nicht einmal sie wusste etwas darüber zu berichten.

Auch im Archiv der Kirchengemeinde findet sich keine Skizze oder Entwürfe. Warum ist Herbert Lentz so ganz ohne Dokumentation ausgekommen ? Ohne solches Material können die Gottesdienstbesucher nun ihre Gedanken und Deutungsvorschläge in aller Freiheit einbringen.

Bekannt geworden ist Herbert Lentz als Illustrator von Kinderbüchern, z.B. von Ottfried Preussler. Weniger wahrgenommen wurde bisher seine sakrale Kunst. Auch in der Kirche von Schonach gibt es ein Wandbild von Lentz. Sie ähnelt der Schenkenzeller Kirche wie eine große Schwester und wurde vom selben Architekten auch Ende der 1950er Jahre gebaut.