Famiiengottesdienst gestaltet vom Kindergarten Zachäus - Start der Kiew-Päckchenaktion 2007

Die evangelische Kirchengemeinde Schiltach feierte am zweiten Adventsonntag in der Stadtkirche einen sehr gut besuchten Familiengottesdienst, in dessen Mittelpunkt das Thema Licht stand. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von den Kindern des Kindergartens „Zachäus“, den Erzieherinnen, Diakon Klaus Nagel und Jana Trautwein an der Orgel.

Familiengottesdienst am 09.12.2007

Mit einem Krippenspiel der besonderen Art, in dem der Hirte Simon sein verlorenes Schäfchen suchte und es schließlich im Stall mit Krippe beim Kind fand. Unterwegs verschenkte der Hirte sein Licht und seine Hilfe an Notleidende. Ergänzt wurde das Krippenspiel durch Singen, Gebet und einen Lichtertanz, und auch die Gottesdienstbesucher trugen als Symbol fürs Gottesdienstthema brennende Kerzen, gaben das Licht weiter und wurden auch ins Singen mit einbezogen..„Gottesdienst ist Geben und Nehmen“, sagte der Diakon. Und es sei besser ein Licht anzuzünden, zu teilen und zu helfen, als über die Dunkelheit zu klagen. Damit leitete er zugleich hin zur schon zur Tradition gewordenen Kiew- Weihnachtspäckchen-Aktion, die in diesem Familiengottesdienst erneut eröffnet wurde. Die Gottesdienstbesucher hatten Spendenpäckchen für Straßenkinder und bedürftige Senioren in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mitgebracht und legten sie am Altar ab. Diese Gaben seien wichtige Zeichen des helfenden Lichtes, sagte Diakon Nagel. Noch bis zum Freitag, 14. Dezember, können weitere Päckchen im Pfarramtsbüro in der Hohensteinstraße abgegeben werden.

Übergabe der Kiew-Päckchen

Am Sonntagabend fand ebenfalls in der Stadtkirche aus Anlass der Päckchenaktion ein Konzert mit dem Brass-Quartett der Kiew-Akademie statt. Die Besucher erlebten hier hochstehende Instrumental- und Interpretationskunst und erfuhren durch das schöne Musizieren dieser Profigruppe überdies viel adventliche Freude. Die Kiewer Musiker hatten bereits in den Vorjahren in Schiltach ihre Auftritte. Die Aidlinger Schwester Inge Kimmerle, unter deren Federführung die Kiew-Aktionen erfolgreich laufen, berichtete im Rahmen des Konzerts von ihrer Arbeit in Kiew und veranschaulichte ihre Ausführungen mit Lichtbildern. Zugleich machte sie die Notwendigkeit dieser Hilfsaktionen deutlich.