Bericht:
Rolf Rombach

Bilder:
Achim Ringwald

Geistliches Haus aus 33 „Känsterle“

Im Gottesdienst am Sonntag in der evangelischen Stadtkirche in Schiltach erlebten die vielen Gottesdienstbesucher als besondere Überraschung die Enthüllung eines aufschluss-reichen „Geistlichen Hauses“. Aus 33 einzelner Schaufenster, so genannter „Känsterle“, war es errichtet worden. Die Gruppen und Kreise der Gemeinde präsentierten jeweils mit typischen Utensilien ihre Arbeit und ihr Wirken, alles kunstvoll und anschaulich in den einzelnen Schaufenstern angeordnet. Die kreativ gestalteten „Känsterle, so bekundete Pfarrvikar Glimpel in seiner Predigt, seien „Lebendige Steine“ und markante Kleinode, die Zeugnis ablegten von einem lebendigen Gemeindeleben. Er lud ein, diese dargestellten Gruppen und Kreise zu betreten, sich einzubringen, sie zu bereichern oder eventuell auch neue „Schaufenster“ zu eröffnen, so wie beispielsweise in diesem Jahr mit der Einführung des sonntäglichen Abendgebetes oder der Bildung des Jugendchores geschehen. Es wäre schön, so appellierte er, wenn das „Geistliche Haus“ weiter gefüllt würde. Jesus, so sagte er mit Nachdruck, sei jedoch die Quelle und „Erste Adresse“ aller Lebendigkeit. Den Zugehörigen der Gruppen und Kreise sagte er Dank für ihre Dienstbereitschaft. Sein Dank galt auch allen, die bei der Gottesdienstgestaltung mitgewirkt hatten: Manuel Bühler für das Zusammenfügen und die Enthüllung des „Geistlichen Hauses“, Ulrike Daniels für die „Känsterle“-Namensgebung, Elmar Schreiber für sein Gitarrenspiel und Benedikt Buzzi für die Orgelmusik. Ein Kirchenkaffee schloss sich dem Gottesdienst an, bei dem natürlich auch Meinungen zum „Geistlichen Haus“ ausge-tauscht wurden. Das „Geistliche Haus verbleibt zunächst in der Kirche und kann hier immer wieder in Augenschein genommen werden und zur Gemeindemitarbeit motivieren.

Känsterle

Känsterle schauen

Känsterle

Känsterle

Bildergalerie der Känsterle wird erstellt nachdem die einzelnen Känsterle gut abfotografiert sind.